Kirche für Konzernverantwortung

Wir sind Teil der Kampagne «Kirche für Konzernverantwortung»

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte oder zerstören die Umwelt. So vergiftet zum Beispiel Glencore Flüsse in Kolumbien, vertreibt mit Gewalt indigene Bäuerinnen in Peru und schädigt Menschen in Sambia mit ätzenden Schwefeldioxidwolken – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

Diesen Missstand behebt die Konzernverantwortungsinitiative. Sie fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen.

Die Initiative gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe.

Wir alle tragen Verantwortung für die Schöpfung, die Gott uns Menschen zur Freude und zur Sorge anvertraut hat. Und jeder Mensch besitzt als Sein Geschöpf eine unantastbare Würde. Gott macht sich für die Unterdrückten stark und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Und uns alle macht Gott zu seinen Mitarbeitern.

Als Kirche ist es daher eine Selbstverständlichkeit, die Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen. Sie verhindert, dass weiterhin Menschen misshandelt und Gottes Schöpfung ausgebeutet wird.

Wer unterstützt «Kirche für Konzernverantwortung»?

Die kirchliche Unterstützung für das Anliegen ist ökumenisch breit abgestützt.

Die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz, die Schweizerische Evangelische Allianz (durch ihre AG Interaction), der Verband Freikirchen Schweiz sowie dutzende christliche Organisationen und hunderte Einzelpersonen stehen hinter dem Anliegen. So eine breite politische Stellungnahme der Kirche sucht ihresgleichen.

Auf der Webseite finden Sie weitere Informationen und alle aktuellen Unterstützenden: www.kirchefuerkonzernverantwortung.ch | www.konzern-initiative.ch

 

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