Kiki Kogelnik

Kiki Kogelnik war eine österreichische Künstlerin, geboren 1935 in Graz, gestorben 1997 in Wien. Sie war ihrer Zeit voraus und arbeitete zuerst als expressionistische Malerin, entwickelte sich zu einem Pop-Art-Phänomen, experimentierte mit der Collage und mit Airbrush, mit neuen Materialien wie Vinyl genauso wie mit althergebrachten wie Keramik. Das Kunsthaus Zürich zeigt die erste umfassende Retrospektive dieser aussergewöhnlichen Künstlerin.

Warum ist das Werk von Kiki Kogelnik heute relevant? Das wohl stärkste Argument hierfür ist ihre visionäre Vorwegnahme von Themen, die heute mehr denn je Aktualität sind: die Errungenschaften und Auswüchse der Konsumgesellschaft, Nutzen und Probleme des technischen Fortschritts, Medizin und moderne Diagnostik und vieles mehr. Auch mit dem Thema «Tod» hat Kiki Kogelnik sich intensiv beschäftigt.

Die Ausstellung vermittelt mit rund 150 sehr grossen Formaten aus vier Jahrzehnten künstlerischer Produktion ein Gesamtbild von Kogelniks vielfältigem Werk und zeigt dessen kunsthistorische Bedeutung.

Dienstag, 9. Juli, 16.30 Uhr
Kunsthaus Zürich, Chipperfield-Bau

Treffpunkt 16.30 Uhr im Eingangsbereich Chipperfield-Erweiterungsbau

Gruppenticket 17 Franken, bitte selber kaufen

60-minütige Führung, Beginn 16.45 Uhr, die Kosten werden von der Kirchgemeinde übernommen

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 beschränkt. Um Anmeldung wird gebeten an degroot@refhorgen.ch oder 044 727 47 30.

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